Technikmuseum Pütnitz
Pütnitz e.V.
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Treffen 2002

1. Boxermotor- & Ostblock-Treffen 2002

Bericht vom 1. Boxermotor- & Ostblock-Treffen

Aus einer kleinen Spinnerei heraus entstand die Idee zu diesem Treffen. Andreas und ich stellten durch Zufall fest, dass wir beide dieselben Interessen teilten, alte Motorräder, vorrangig russischer Bauart. Wir phantasierten etwas herum und stellten uns vor, ein Treffen für solche Motorräder zu veranstalten. Da hier im Nordosten wenig bis gar nichts in dieser Richtung los ist, wäre so etwas sicher sehr ansprechend. Oft und lange saßen wir zusammen und tüftelten an diesem Meeting. Klar war, das dieser ehem. russische Fliegerhorst ideal für ein Treffen osteuropäischer Fahrzeugfabrikate ist und genug Interessantes für alle Besucher bieten würde. Wir weiteten das Treffen noch weiter aus und sagten uns: Warum nur Boxermotoren - wir wollen hier alles einladen, was irgendwann einmal im ehem. Ostblock gebaut wurde! Angefangen bei Motorrädern über Automobile bis hin zu Nutz- und Militärfahrzeugen sollte alles nach Pütnitz kommen. Es galt, viele Hürden zu bezwingen und viele Aufgaben zu erfüllen, bis es schließlich hieß - Weg frei für die Ostmobile in Pütnitz!

Lange vorbereitet und geplant, fand dieses Treffen erstmals am ersten Juli-Wochenende auf dem Gelände unseres Vereins statt. Circa 70 aktive Teilnehmer, div. Händler und knapp 1200 Tagesbesucher folgten an diesen drei Tagen unserem landesweiten und grenzüberschreitenden Aufruf. Ein besonderer Dank geht hierbei an Erik, dem Präsidenten des dänischen Ural- und Dnepr- Clubs. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, dass unser Vorhaben in großen Teilen Skandinaviens bekannt wurde.

Bereits am Anfang der Woche schlugen die ersten Gäste mit Ihren Familien die Zelte bei uns auf und haben das Treffen gleich mit einer Woche Ostsee-Urlaub verbunden. Einen schönen Gruß hierbei an den UAZ-Mike, auch Panzerschlosser genannt, und seine Family + Friends.

Richtig Leben kam dann am Freitag in die Bude. Es war der offizielle Start des Treffens und über den ganzen Tag verteilt bis in die späten Abendstunden traf der Großteil der Gäste mit diversen Gespannen, Solo-Maschinen, Pkw´s und Lkw´s bei uns ein. Aus allen Ecken Deutschlands, Dänemarks und Schwedens kamen die Leute zu uns nach Pütnitz und binnen kürzester Zeit waren die zwei Zeltplätze auch gut gefüllt.

Jeder bekam ein Teilnehmer-Ticket, welches einen als aktiven Teilnehmer identifizierte und welches zu allen Inkusive- Leistungen berechtigte. Dazu gehörten u.a. Frühstück am Samstag und Sonntag, Mittag am Samstag, Fahrten mit der Panzerfähre auf dem Saaler Bodden sowie Geländefahrten mit den Vereins- LKW. Zudem sind die Tickets ein kleines, schönes Andenken an dieses erste Treffen.

Der Freitagabend wurde ausgiebig genutzt, um die Zelte und Händlerstände aufzubauen, sich untereinander kennen zu lernen, zu fachsimpeln, gemeinsam zu grillen, gemütlich am Lagerfeuer zu sitzen, sich das Fahrzeug- Sammelsurium des Vereins anzuschauen und mit einigen der Vereins- LKW über die Geländestrecke zu fahren oder vielmehr sie dort drüber zu quälen. Die ganz "Verrückten" konnten die Bahn auch nutzen, um ihre eigenen Fahrzeuge mal so richtig zu fordern. Das die Idee mit der  Geländestrecke Gold wert war, hat sich daran gezeigt daß die Teilnehmer dort bis in die späten Abendstunden für Hochbetrieb sorgten.

Besonders beeindruckt war ich von der völkerverbindenden Herzlichkeit untereinander, z.B. in der Situation, in der unsere dänischen Freunde zwar Bratwürste aber keinen Grill hatten. Kurzerhand stellte "Michel" aus Weimar seinen Grill zur Verfügung, der MZ-Fan aus Thüringen (Namen weis ich leider nicht mehr) gab spontan Grillkohle dazu und zusammen wurde dann gegrillt und erzählt - so muß es sein.

Am Samstagmorgen stärkten sich alle Teilnehmer mit einem Frühstück, was auf einer solchen Veranstaltung, laut Aussage einiger Teilnehmer, seines gleichen suchte. Die Frauen des Vereins leisteten tolle Arbeit bei der Errichtung eines Buffets mit frischen Brötchen, div. Sorten Aufschnitt, Käse und Konfitüre, Kaffee und Tee. Jeder konnte soviel essen bis er/sie  satt war - und das wurde ganz bestimmt jeder.

Gut gestärkt startete gegen 9.30 Uhr der Konvoi, bestehend aus allen teilnehmenden Fahrzeugen, zu einer großen Rundfahrt über die Halbinsel Darß. Zu diesem Zeitpunkt war der Bereich vor dem Flugplatz schon von zahlreichen Tagesbesuchern gesäumt, die von so viel alter Technik begeistert waren. Einige, eigens für diesen Tag angereiste Ost-Fahrzeuge, schlossen sich spontan an. Da man bei soviel alter Technik auch mal mit dem einen oder anderen Totalausfall rechnen musste, übernahm ein KrAS am Ende des Konvois die Aufgabe des "Sammlers", der evtl. liegengebliebene Fahrzeuge bergen sollte. Dem Oldtimer-Gott sei´s gedankt, dass er nichts zu tun hatte.

Ab 10 Uhr, dem offiziellen Einlass der Tagesbesucher, galt es den gewaltigen Ansturm zu bewältigen. Die Autoschlange war teilweise mehrere  hundert Meter lang. Begrüßt wurden alle Besucher von unseren jüngeren Vereinsmitgliedern, zünftig in russischer Uniform. Die meisten Leute fanden diese kleinen Details witzig. Bis zum Mittag reiste ein weiterer Großteil von aktiven Teilnehmer an.

Der Weg vom Haupttor zum Vereins- und Veranstaltungsgelände führte quer über den historischen Flugplatz. Man fuhr über die ehem. Start und Landebahn, vorbei am alten Tower, alten Hangars und Flugzeugbunkern. Es fällt einem bei diesem Anblick nicht schwer sich vorzustellen, was für ein Betrieb zu DDR-Zeiten hier geherrscht haben muß.

Auf dem an sich schon interessanten Gelände erwartete die Leute im Vereins-Hangar ein Sammelsurium an alten Ost-Fahrzeugen. Angefangen beim guten alten SR-1 und der Schwalbe weiter zur Sport- AWO und div. Dnepr- Gespannen über den 311er Wartburg oder dem kleinen Saboroshez bis hin zu diversen Nutzfahrzeugen, schweren Militär- und Kettenfahrzeugen. Der gesamte Fahrzeugbestand des Vereins stand allen Besuchern offen. Man konnte in alle Fahrzeuge einsteigen, sie genau unter die Lupe nehmen und einige, vor allem schwere Fahrzeuge, in Bewegung sehen bzw. sie auch mal selber fahren.

Zudem kamen auch viele Besucher und Teilnehmer mit interessanten Fahrzeugen, wie z.B. die "Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Prisannewitz" mit einem knapp 50-jährigen "Phänomen"-Löschzug.

Besonders angetan hat es den meisten Leuten aber, Fahrzeuge zu sehen, die zur damaligen Zeit unsere ständigen Wegbegleiter waren, uns über Jahre treu gedient haben und die man eigentlich schon längst aus dem Gedächtnis gestrichen hatte. Hier konnte man sie wieder sehen, auch wenn manche noch in einem nicht ganz tadellosen Zustand sind. Auch die schwere Technik, wie z.B. der Panzertransporter MAS-537 mit seinen 40.000 ccm Hubraum, sorgte für allgemeines Erstaunen.

Gegen ein Uhr kehrte der Konvoi von der fast dreistündigen Inselrundfahrt zurück und die Fahrer wurden erst einmal ganz zünftig aus der Gulaschkanone mit einem kräftigen Eintopf verpflegt. Danach mischten auch sie sich unter die Menge und genossen die Eindrücke.

An beiden Tagen führte unser Stamm-Moderator Hardtmut Kühl, der uns bis jetzt bei allen (bisher kleineren) Veranstaltungen unterstützt hat, die Gäste mit guter alter (Ost)- Musik und Unterhaltung durch das Programm.

Zusammen mit unserem Vereinsvorsitzenden Torsten, der sich hier absolut in seinem Element befand, stellten und führten die beiden mehrmals täglich die imposantesten der Vereinsfahrtzeuge vor und erklärten sie bis ins Detail. Dazu zählten zweifellos das schwere Kettenfahrzeug "BAT", welches an diesem Tag so richtig gefordert wurde, die beiden Panzerfähren, mit denen Torsten auch mal mit Höchstgeschwindigkeit ins Wasser jagte  und  der russische Panzertransporter und Mega-Koloss "MAS-537", dessen Besitzer Jan, extra aus Schweden, zu diesem Treffen angereist war. Jan, ein sehr guter Freund von Torsten und dem Verein, hat dieses Fahrzeug aus Platzgründen seit Jahren hier in Pütnitz untergestellt.

Weitere interessante Stationen für Teilnehmer und Besucher waren aber auch die zahlreichen Händler, wie z.B. der "Michel" aus Weimar, der für fast jedes Ost-Fahrzeug, sei es vom Moped oder LKW, Teile dabei hatte. Bei anderen wiederum konnte man Modelle von div. Ost-Fahrzeugen, Militärutensilein wie z.B. komplette Uniformen, Helme oder auch historische Stücke bekommen.

Auch unsere kleinen Gäste kamen nicht zu kurz. Sie waren ganz heiß darauf, mal in einem der russischen Gespanne mitzufahren. Eine Tour im Seitenwagen war für sie ein ganz besonderes Erlebnis.

Der Samstagabend war ganz für die aktiven Teilnehmer da. Man unterhielt sich, saß am Ufer des Boddens und trank eine Kleinigkeit, wobei sich unsere skandinavischen Freunde als besonders trinkfest erwiesen. Andere wiederum rockten zu den Klängen der Band "Bad Penny", die an diesem Abend mehr als zwei Stunden live im Hangar spielten. Trotz der schwierige Akustik war es für die Jungs mal ganz was anderes in einem Flugzeughangar zwischen KrAS, Ural und Kettenfahrzeugen zu spielen. Wieder andere machten auf der Geländebahn die Nacht zum Tage und quälten den KrAS bis er kochte ;-)

Etwas traurig waren auch wir darüber, dass die geplante Erotik-Show leider ausfallen musste und daß der Generaldirektor mit Gefolge aus den Kiewer Dnepr- Werk  nicht, wie ursprünglich geplant, zu uns nach Pütnitz kommen konnte.

Am Sonntag folgte dann ein weiterer Höhepunkt. Dei beiden Panzerfähren wurden im Wasser zusammengekoppelt und für die Rundfahrten startklar gemacht. Vorher ließ es sich Torsten aber nicht nehmen, mit Freiwilligen oder nennen wir sie einfach "Wahnsinnige", mit hoher Geschwindigkeit ins Wasser zu fahren. Die Reaktion der Leute, als sie dann wieder festen Boden unter den Füßen hatten: "Geil,...besser als Achterbahn fahren!". In der Tat es ist dermaßen imposant zu sehen, wie fast 30 Tonnen Metall mit knapp 60 km/h ungebremst ins Wasser stürzen. Für Technikfreaks heißt das  - Gänsehaut! Über den ganzen Tag verteilt luden die Panzerfähren zu einer mal ganz anderen Rundfahrt über den Saaler Bodden ein, an der jeder teilnehmen konnte.

Ein ganz großer Erfolg an diesem Wochenende war zweifellos die aufgeschüttete Geländebahn, die Torsten mit Unterstützung und viel Mühe erst am Donnerstag vor dem Treffen fertigstellen konnte.

Über alle drei Tage verteilt stellten hier große und kleine Fahrzeuge Ihre Geländetauglichkeit unter Beweis. Auch die Teilnehmer und Besucher konnten hier einmal versuchen, einen der LKW´s durch den Parcour zu steuern.

Unsere erste Reaktion auf diese Resonanz - im nächsten Jahr wird die Bahn auf jeden Fall vergrößert, was wiederum heißt - noch mehr SPAß!

Ab Sonntagmittag verabschiedete sich der Großteil der Teilnehmer und machte sich auf den Heimweg. Ich ließ es mir nicht nehmen, im Namen des Vereins möglichst jeden einzeln zu verabschieden und ihm einen guten Heimweg zu wünschen und fast jeder sagte mir noch: "Wir kommen im nächsten Jahr wieder und bringen auch noch ein paar Leute mit".

Ein wichtiger Punkt unseres Vereins und dieser Veranstaltung war und ist: Hier gilt nicht wie in einem herkömmlichen Museum "Berühren verboten" sondern ganz das Gegenteil. Ihr habt die Möglichkeit, Euch überall hinein zu setzten, rein zu schauen oder auch mal das ein oder andere Fahrzeug selber zu bewegen.

Das heißt aber auch, daß man hier nicht immer polierte und optisch einwandfreie Fahrzeuge vorfindet, sondern auch mal das ein oder andere restaurationsbedürftige Automobil oder Motorrad dazwischen steht.

 

Treffen 2003

2. Boxermotor- & Ostblock-Treffen 2003

Bericht vom 2. Boxermotor- & Ostblock-Treffen (04.-06. Juli.2003)

Unsere ersten Worte sind an alle aktiven Teilnehmer gerichtet: Wie im letzten Jahr möchten wir Euch herzlich dafür danken, dass Ihr trotz des anfänglich schlechten Wetters zu uns gekommen seid und durch Eure Fahrzeuge die Veranstaltung eigentlich erst zu dem gemacht habt,was sie war. Es war wie immer schön, so viele neue Gesichter kennenzulernen. Wir hoffen, dass es sich für Euch gelohnt hat und Ihr ein wenig Spaß an der Veranstaltung hattet. Ferner hoffen wir, dass Ihr heil und ohne Motorschaden wieder zu Hause angekommen seid, um nun diesen Bericht zu lesen. Noch mehr Bilder gibt es auf der Homepage (www.dnepr.dk/puetnitz/2003.html) unseres Freundes Erik Petersen, dem Präsidenten des dänischen Ural & Dnepr - Club´s

Am Freitag, dem 4. Juli, dem offiziellen Beginn des 2. Boxermotor & Ostblock Fahrzeugtreffens, regnete es so viel wie an allen vorangegangenen Wochentagen zusammen. Dennoch schreckte das fast 300 Teilnehmer mit knapp 80 Fahrzeugen nicht davon ab, zu uns nach Pütnitz zu kommen.

Bereits ab Montag reisten über die gesamte Woche verteilt, viele Teilnehmer an. In diesem Jahr gaben wir allen die Möglichkeit ,bereits früher anzureisen, ein paar schöne Tage in Mecklenburg zu verleben und bis Freitag kostenlos auf unserem Vereinszeltplatz zu übernachten.

Man konnte täglich den immer weniger werdende Platz zwischen den Zelten und Fahrzeugen beobachten. Am Freitagabend nutzten wir bereits Flächen, von den wir annahmen, dass wir sie gar nicht benötigen - aber das war ein sehr positiver Irrtum.

So bekam jeder Teilnehmer den Platz, den er für sich und sein Fahrzeug brauchte - und es waren nicht immer kleine und zierlich Fahrzeuge dabei (siehe rechts).

Aus allen Ecken Deutschlands und Dänemarks kamen die Besucher nach Pütnitz. Unsere dänischen Freunde kamen in diesem Jahr zahlreicher als im letzten. 26 von ihnen mit insgesamt 16 Maschinen hatten den weiten Weg gewagt. Darunter eine seltenes dänisches "Nimbus"-Gespann.

So lernten wir z.B. auch Jörg, seine Frau und seine beiden Kleinen kennen. Er reiste extra aus Bayern mit seinem "Ikarus"-Bus an - Einen schönen Gruß an Euch und ich hoffe, im nächsten Jahr haben wir mehr Zeit zum quatschen!

Am Freitag ab ca. 16,30 begannen wir uns zur großen Eröffnungs-Ausfahrt zu formieren. Leider machte uns das Wetter einen gewaltigen Strich durch die Rechnung, so dass der Korso nur mit einem Teil der Fahrzeuge starten konnte. Fast alle Fahrer von Motorrädern waren durch die lange Anreise bis auf die Haut durchnässt und hatten verständlicher Weise keine große Lust mehr, sich auf eine drei Stunden dauernde Rundfahrt über die Halbinsel Darß einzulassen. So fehlten uns zu diesem Zeitpunkt fast 20 Motorräder und auch einige PKW´s. Zwei ganz harte gab es da aber doch: Conni und ihren Mann schreckte gar nichts! Beide fuhren bei strömenden Regen den Korso mit.

Die Rundfahrt führte uns wie im letzten Jahr über die wunderschöne Halbinsel Darß, die bei schönem Wetter ganz sicher noch reizvoller anzusehen gewesen wäre. Mit der Gulaschkanone im Schlepp machten wir gegen 19.30 Halt in Dierhagen und jeder bekam erst einmal eine große Portion Eintopf. Gegen 21 Uhr kehrten wir auf das Vereinsgelände zurück.

Ein Großteil der Teilnehmer versammelte sich im Vereins-Hangar, wo es trocken genug war, um sich kennen zu lernen und zu erzählen. Dieser Tag ging auch relativ schnell zu Ende und wir, die Organisatoren und auch die Teilnehmer, schauten dem folgenden gespannt entgegen.

Leider begann der Samstag so, wie der Freitag aufhörte - mit viel Regen. Das sollte uns aber nicht interessieren, denn jetzt war erst einmal Zeit für das Frühstück. Im großen Saal des Hangars richteten die Vereins-Frauen ein großes Frühstücks-Buffet her. Jeder konnte so viel essen und trinken, wie er mochte. Vom Brötchen über Aufschnitt und Konfitüre bis hin zu Kaffee, Milch und Tee bekam jeder das, was er wünschte. Von einigen "Treffen-Erprobten" hörten wir, dass man ein solches Frühstück selten bei derartigen Veranstaltungen findet. Danke! - Das macht uns natürlich etwas stolz und spornt uns für das nächste Jahr an.

Noch bis zu späten Samstagvormittag reisten zahlreiche Teilnehmer mit Ihren Fahrzeugen an. Dazu zählte u.a. auch mein "alter" Kumpel "Russenfreund Lorenz" aus Brandenburg, ein Typ der wirklich Spaß macht. (Das nutze ich gleich noch für einen Gruß an Ihn und seine liebe Frau - und im nächsten Jahr verschiebst Du Deine Nachtschicht!)

Am Samstag und Sonntag hatten wir ab jeweils 9 Uhr für alle Tagesbesucher die Tore geöffnet. Fast 4.000 Menschen kamen an beiden Tagen auf unser Vereinsgelände, zahlreiche davon mit alten und seltenen Fahrzeugen - auch wenn es (leider) nur für einige Stunden war.

Besucher die mit einem alten Ost-Fahrzeug bzw. mit einem Fahrzeug mit "H-Kennzeichen" kamen, bekamen 50 % Preisnachlass.

Alle Tagesbesucher-Fahrzeuge dieser Art wurden privilegiert behandelt und bekamen Sonderplätze auf dem Vereinsgelände bzw. direkt davor. Schließlich darf soviel motorisierte Schönheit nicht in der Masse der normalen, modernen Fahrzeuge untergehen - sie muß gesehen werden.

Von jung bis alt war jede Alterschicht vertreten. Einen Großteil machten "Altgediente" aus, was man aus zahlreichen Gesprächen heraushörte.

"So einen habe ich zwanzig Jahre gefahren" oder "Mein Leben lang habe ich an solchen Dingern geschraubt"  waren nur einige Sätze, die man von Menschen, oder meistens von Männern hörte, die begeistert davon waren, solche Technik noch einmal hautnah erleben zu dürfen.

Auf Grund des schlechten Wetters drohte allerdings der gesamte Programm-Zeitplan durcheinander zu geraten. Nun geschah aber das, womit niemand mehr so richtig gerechnet hat: Gegen 10 Uhr verzogen sich die Regenwolken und es schien die Sonne. Endlich konnten wir beginnen!

Das gesamten Wochenende über begleitete unser "Stamm-Moderator" und Freund Hartmut Kühl durch das Programm und sorgte dafür, dass keine Langeweile aufkam.

Einige Programmpunkte an diesem Wochenende waren z.B. die Vorstellung aller angereisten Teilnehmer mit Ihren Fahrzeugen, angefangen bei den Motorrädern...

Wer wollte, konnte sein Gefährt über den Gelände-Parcour "jagen" (bis zum kapitalen Motorschaden oder zur eigenen Ermüdung) und den Tagesbesuchern und anderen Teilnehmern mal zeigen, was sein Fahrzeug kann.

Um die Mittagszeit standen für alle die "Gulaschkanonen" bereit - so wie es sich auf einem solchen Treffen gehört. Diese entwickelten sich, wie auch die Händlermeile, zum beliebten Treffpunkt für die Teilnehmer.

Unser Verein stellte einige seiner imposantesten Fahrzeuge vor, wie z.B. die BAT-1 oder die Panzerfähren "GPS-55" mit einem "Schwimmpanzer BMP-1" "huckepack". Auch die Fahrzeugsammlung des Vereins stand am gesamten Wochenende für alle Teilnehmer und Besucher bereit.

Am Nachmittag starteten die Rundfahrten mit den Panzerfähren. Hunderte nutzten die Möglichkeit, einmal auf den Bodden hinauszufahren.

An beiden Tagen bestand für alle die Möglichkeit, einen russischen LKW der Marken "Ural" und "SIL" über die  Geländebahn zu fahren (natürlich selber am Steuer) - Die Reaktionen gingen von "Geiler als Achterbahnfahren!" bis "Bitte gleich noch mal!".

Zum späten Nachmittag gab es die große Parade mit vielen der anwesenden Fahrzeuge. Allen voran Achim "Oberst a.D." voll uniformiert in seinem Trabant Kübel.

Gegen 18 Uhr schlossen sich für die Tagesbesucher die Tore und die aktiven Teilnehmer waren nun ganz unter sich. Der Grill wurde rausgeholt, das Lagerfeuer wurden angezündet und gesellige Runden bildeten sich zu den typischen "Benzin-Gesprächen".  Hartmut sorgte bis in die frühen Morgenstunden mit einer Ostalgie-Musik-Party für ordentlich Stimmung. Es wurde getanzt, gesungen, gelacht und natürlich auch getrunken.

Am Sonntagnachmittag ermittelten wir den Hauptgewinner unserer großen Tombola.  Der Hauptgewinn war eine Dnepr Mt-16. Weitere Preise waren Modellfahrzeuge russischer Fahrzeugtypen sowie Geländefreifahrten mit den LKW´s.

Bratwurststand, Hähnchengrill, Eiswagen, Getränkestand und knapp 18 Händler mit Ersatzteilen, Modellfahrzeugen und Raritäten früherer Tage rundeten das gesamte Treffen angenehm ab.

Der Sonntag begann genau wie der Samstag mit einem kräftigen Frühstück. Ab 9 Uhr kamen wieder die ersten Tagesbesucher und es sollten bis zum Abend wieder knapp 2.000 werden. Der Tag verlief genauso spektakulär wie der vorherige.

Wie im letzten Jahr war das traurigste der Abschied am Sonntag. Leider mussten viele sehr zeitig los, da sie einen langen Rückweg zu bewältigen hatten und am Montag früh wieder zur Arbeit erscheinen mussten. Ob Teilnehmer oder Händler, bei vielen verlief der Abschied herzlich und mit ein wenig Wehmut.

 

Treffen 2004

3. Ostblock-Fahrzeugtreffen 2004

Bericht vom 3. Ostblock-Fahrzeugtreffen (02.-04. Juli.2004)

Ihr habt lange genug darauf warten müssen. Nun ist er da, der Bericht zum 3. Ostblocktreffen, zusammen mit fast 150 Bildern. Aus Gründen der Ladezeit habe ich den Bericht auf drei Seiten aufgeteilt. Ihr findet den Link zu jedem weiteren Teil am untersten Ende der Seite. Für die zahlreichen Bilder danke ich u.a. unserem Freund Erik Petersen (Generalsekretär des dänischen Ural & Dnepr Club´s), Volker, Thomas, Gunter, Norman, David, Roland und Regina !

Wer von den Teilnehmern, die vom ersten Treffen an dabei waren, hätte damals daran gedacht, dass dieses Treffen einmal solche Ausmaße annehmen würde? Wohl keiner. Wir auch nicht! 400 Teilnehmer, 150 Fahrzeuge, 10 Flugzeuge sowie 6000 Tagesbesucher mit Fahrzeugen aller Klassen und Fabrikate zählte unsere diesjährige Veranstaltung! Ein riesiger Dank an alle, die dazu beigetragen haben! Danke für drei überwältigende Tage!

Unser Vereinsgelände hat sich im Vergleich zum Vorjahr zwar um tausende Quadratmeter vergrößert, dennoch ist der Platz wieder aus allen Nähten geplatzt. Wie auch im vorangegangen Jahr, reisten bereits ab Montag Teilnehmer mit Ihren Fahrzeugen an und nutzten die Tage vor dem Treffen zur Erholung. Unser Vereinsgelände, mitten im Wald und direkt am Wasser gelegen, ist geradezu ideal, um sein Zelt aufzuschlagen und die Seele baumeln zu lassen. Viele bekannte Gesichter haben wir wieder getroffen, u.a. Karl-Heinz mit seiner Frau und der schicken MT-16, Mike aus Dresden mit seinem Barkas B1000 und der gesamten Familie und nicht zu vergessen "Russen-Bernie" mit Ural 650, Frau, Kind und Kegel. Auf diesem Wege die besten Grüße an Euch! Mit den Tagen füllte sich der Zeltplatz und der Platz vor den Vereinshallen stetig. Da dieser Sommer bekanntlich bis zu diesem Zeitpunkt kein besonders schöner war, durften wir uns glücklich schätzen, dass Petrus uns zum größten Teil verschont hat. Außer einigen Regenschauern war es den Großteil der Woche trocken - was uns hoffen ließ!

Nun war er da - der Freitag, der Beginn des wohl heißesten Wochenendes unseres Vereins. 9 Monate Planung und Organisation lagen hinter uns. Ich spreche sicher für jeden im Verein, wenn ich sage, dass sich jeder Tag davon gelohnt hat, wenn man dieses erste Juli-Wochenende erlebt hat.

Ab Freitagmittag begann sich die Situation merklich zu verändern. Nachdem unsere "fliegenden Veteranen" auf dem extra für das Treffen reanimierten Flugplatz gelandet waren, begann auch die Teilnehmerzahl stetig zu steigen. Bis zum Freitagnachmittag reiste ungefähr die Hälfte der insgesamt 400 Teilnehmer sowie diverse Händler an - gerade noch rechtzeitig, um unsere traditionelle Ausfahrt über die Halbinsel Darß mitzumachen. Um 16  Uhr setzte sich der Konvoi, bestehend aus insgesamt fünfzig Motorrädern, PKW´s und LKW´s, in Bewegung. Nach ca. einer Stunde Fahrt, mitten durch Ribnitz-Damgarten und vorbei an vielen Schaulustigen, kamen wir in Dierhagen an. Alle Teilnehmer bekamen dort ganz rustikal aus der "Feldküche" zu Essen - soviel sie vertragen konnten!. Auch die Feldküche wurde wie in den letzten Jahren dampfend und randvoll mit Erbsensuppe hinter unserem Vereins-Tatra hergezogen. Ein Bild, das man nicht alle Tage sieht. Die ganze Tour endete gegen 20.30 Uhr auf unserem Vereinsgelände. Der Rest des Abends gehörte den Benzingesprächen rund um diverse Lagerfeuer. Bis in die Nacht hinein reisten immer noch Teilnehmer und Händler aus allen Ecken Deutschlands und den Nachbarländern an.

Im Vergleich zum Samstag war der Freitag nur eine "Aufwärmübung". Denn was an diesem Tag anstand war, ohne zu übertreiben, der Hammer. Aber bevor es losging, gab es für alle Teilnehmer erst einmal ein großes Frühstücks-Buffet. Als Essensaal diente in diesem Jahr unsere Halle 3 ( ca. 3.500 m2). Ab 10 Uhr haben wir die Tore für unsere Tagesbesucher geöffnet. Nach ca. 1 Stunde waren bereits alle Parkplätze bis auf den letzten Platz gefüllt. Dieser Zustand sollte sich bis zum späten Nachmittag nicht ändern. Die meisten der Tagesbesucher wollten mit großer Sicherheit das Highlight des Tages und wahrscheinlich des gesamten Wochenendes nicht verpassen. Gemeint ist die offizielle Eröffnung der Veranstaltung samt Flugzeug- und Fahrzeug-Parade.

Um Punkt 11.00 Uhr war es dann soweit. Der Bürgermeister der Stadt Ribnitz Damgarten, dem wir in den letzten Jahren viel zu verdanken haben, eröffnete zusammen mit unserem Vereinsvorsitzendem die Veranstaltung. Zu diesem Anlass überflogen alle teilnehmenden Flugzeuge unser Vereinsgelände. Mit dabei waren u.a. eine Antonow AN-2 (der größte Doppeldecker der Welt), zwei Yak-52 (ehem. russ. Jagdflugzeuge, drei Vilga (russ. Kleinflugzeuge, Schlepper f. Segelflugzeuge) und eine  Z-37 (Agrarflugzeug - scherzhaft auch "Güllebomber) genannt) . ATEMBERAUBEND! Dieser Sound, dieser Anblick. Die fliegenden Veteranen im Formationsflug - zum greifen Nahe! Die Antonow bildete mit den beiden Yak´s an der jeweils rechten und linken Seite die Spitze. Dahinter flogen die Vilgas und die Z-37.

Gleich im Anschluss folgte die große Fahrzeug-Parade. Getreu unserem Motto "Vom Zweirad bis zum Kettenfahrzeug", nahm an der Parade alles teil, was Räder und Ketten hatte.  Man konnte bei der MZ, der AWO oder der Dnepr anfangen, weiter zum Skoda, Lada, Wolga, Tschaika  und sämtlichen IFA-Fabrikaten gehen und würde beim W-50, Tatra, Ural, KrAS und diversen Landwirtschaftsfahrzeugen noch kein Ende sehen...Insgesamt nahmen an dieser Parade fast 130 Fahrzeuge teil!

Zur Nationalhymne der ehem. DDR (ein bisschen Spaß muß sein) zog sich der mehrere hundert Meter lange Konvoi fast einmal um unser gesamtes Vereinsgelände (ca. 150000 m2). Die Führung übernahm traditionell Achim (Oberst a.D) in seinem Trabant Kübel. Neu dabei und extra mit einem Fernseh-Team aus Polen (Warschau) angereist, war Angie, ein Freund des Vereins, mit seinem Rolls Royce und Marshalls-Uniform. Auch wenn der Rolls kein "Ostkind" ist, so war es dennoch ein schönes Bild.

Tagesbesucher, die mit ihren Ost-Fahrzeugen zu unserer Veranstaltung kamen, reihten sich nahtlos in den Zug mit ein - ein einmaliges Bild. Wo man hinschaute, sah man Fotoapparate und Video-Kameras, die auf Hochtouren liefen. Verständlich, denn eine solch riesige Zusammenkunft an Fahrzeugen des ehem. Ostblocks gepaart mit ebenso interessanten Flugzeugen, die ständig das Vereinsgelände umkreisten, hat man, wenn überhaupt, vor 14 Jahren das letzte Mal gesehen.

Bis zum Samstagmittag riss auch der Strom der anreisenden Teilnehmer nicht ab. Unter anderem kam ein ein MAS 543 (ehem. schwerer Raketenschlepper) und eine GTSP (kleines Kettenfahrzeug) aus Schweden.

Nach der Parade ging es nahtlos weiter mit Technikvorführungen, bei denen wir einige unserer Vereinsfahrzeuge vorgestellt haben. Wir führten u.a. unsere Panzerfähren "Huckepack" mit einem 813er Tatra oder auch im Alleingang mit "Bauchklatscher" in den Saaler Bodden vor. Die BAT durfte selbstverständlich auch nicht fehlen. Was es heißt, sich mit fast 30 Tonnen Gewicht auf einen kleinen (ausgedienten) PKW zu stürzen, der zudem nicht mal mehr Räder hatte, um flüchten zu können, hat sie uns eindrucksvoll zu verstehen gegeben. Auch die knapp 30 Händler hatten alle Hände voll zu tun. Von der Dichtung für die Schwalbe bis hin zu PKW-Motoren und Uniformen konnte man(n) hier alles finden und kaufen.

Mit "kleinen Spielchen" spannten wir unsere Teilnehmer und Besucher direkt in die Veranstaltung mit ein. Zwei "KrAS - Piloten"  maßen u.a. Kräfte oder besser, die ihrer Fahrzeuge. Tauziehen mit zwei 14 Tonnern.  Wer es sich mit seinem Fahrzeug zutraute, konnte versuchen, einen vierachsigen SIL 135, der kopfüber auf der Geländebahn lag, zu bergen und wieder auf alle 8te zu verhelfen. Wie auch im letzten Jahr wurde eine Ural 650 verlost, die am Sonntag auch einen glücklichen Gewinner gefunden hat.

Allen Teilnehmer standen während des gesamten Wochenende unsere Geländebahnen zur Verfügung. Sie konnten zwischen einer leichten, einer mittleren und einer schwierigen Bahn wählen. Eindrucksvoll scheuchten sie ihre kleinen und großen Vehikel über die Bahnen, kämpften sich aus matschigem Untergrund frei bis die Kupplungen rauchten. Das wichtigste aber war,...sie hatten viiieeel Spaß dabei! Wer sich nicht traute, den Kurs mit seinem eigenen Fahrzeug zu meistern, dem stand wie auch in den letzten Jahren unser SIL 131 zur Verfügung. Den konnte jeder, selbstverständlich selber am Steuer, über die Bahnen fahren.

Ein 813-er Tatra zog mit unzähligen Menschen an Bord seine Runden.  Und wer vor all den großen Fahrzeugen doch zu viel Respekt hatte, der konnte auf die Kleineren ausweichen. Für Kinder und Freunde sehr kleiner Vierradfahrzeuge standen zahlreiche Quad´s bereit. Eigens für diese wurde ein Waldkurs angelegt, der einem ziemlich viel abverlangt. Wer noch einmal Trabant fahren wollte, der hatte hier auf einem abgesteckten Rundkurs die Gelegenheit dazu.

Einige hundert Meter weiter auf dem Flugfeld herrschte Hochbetrieb. Die Flugzeuge luden über das gesamte Wochenende zu Rundflügen über Ribnitz-Damgarten, Rostock und der Halbinsel Darß ein. Man sah die Maschinen ständig starten und landen. Die YAK´s stiegen kurz nach dem Start mit einem atemberaubenden Winkel steil gen Himmel. Loopings, "Korkenzieher", all das war für die erfahrenen Piloten kein Problem und  bei den Teilnehmern und Besuchern sorgte dies für offene Münder. Die Verbindung zwischen unserem Vereinsgelände und der Landebahn übernahmen zwei Traditionsbusse vom Tyo "Ikarus" - (N)ostalgie pur! Besonders ans Herz legen möchte ich einen Flug mit unserem guten Freund Claude! Wer mit Ihm fliegt und dabei seinen gesamten Mageninhalt inne behält, vor dem ziehe ich meinen Hut.

Gegen Abend verließen unsere Tagesbesucher das Vereinsgelände und die Teilnehmer waren unter sich. Die Bier,- und Bratwurststände vor Halle 1 füllten sich und der laue Abendwind wehte die Klänge von Karat, City, Puhdys, Petra Zieger und, und, und...über das Vereinsgelände. Auf den Zeltplätzen versammelten sich kleine Gruppen um die Lagerfeuer und tauschten bei Bier und Gegrilltem ihre Erfahrungen aus.

Der Sonntag hatte es noch einmal genauso in sich. Nach dem Frühstück in Halle 3 begrüßten wir wieder die ersten Tagesbesucher. Leider kamen bedingt durch das schlechte Wetter an diesem Tag nicht ganz so viele Menschen, wie am Samstag. Wer weiss, was uns noch erwartet hätte wenn auch an diesem Tag die Sonne geschienen hätte - Wir hätten es gerne gewusst ;-)

Die Flugzeuge flogen auch an diesem Tag wieder pausenlos über das Vereinsgelände, die Fähren nahmen wieder Ihr "Bad", die BAT zermalmte wieder ausgediente Autos und über den ganzen Tag waren wieder zahlreiche historische Fahrzeuge zu sehen.

Gegen Sonntagmittag verabschiedeten sich dann die ersten Teilnehmer. Bis zum Abend leerten sich die Zeltplätze und (fast) alle waren nach diesem aufregendem Wochenende wieder auf dem Heimweg - hoffentlich ohne Pannen. Am Abend steht man dann vor dem leeren Platz und denkt viele Stunden zurück. Gestern noch soviel Trubel und heute wieder himmlische Ruhe. Von uns aus hätte das Wochende noch zwei Tage länger sein können! Was uns und hoffentlich Euch bleibt, ist die Vorfreude auf das 4. Ostblock-Fahrzeugtreffen am ersten Juli-Wochenende im Jahr 2005!

Danke an alle, die bei uns waren und an alle, die uns in irgendeiner Form unterstützt haben.

Euer "Technik Verein Pütnitz" !

 

Treffen 2005

4. Ostblock-Fahrzeugtreffen 2005

Bericht vom 4. Ostblock-Fahrzeugtreffen (01.-03. Juli.2005)

Um es vorweg zu nehmen, es erwarten Euch auf dieser Seite eine Menge Bilder. Entschuldigt daher bitte die lange Ladezeit (ca. 80 Sek. bei 56k). Aber nur so kann man im Ansatz das widerspiegeln, was sich vom 01. - 03. Juli 2005 auf unserem Vereinsgelände abgespielt hat. Für die zahlreichen Bilder danke ich u.a. Erik, Thomas, André (Vereinsmitglied) und Alexander.

Schon eine Woche vor dem Treffen deutete sich an, daß wir uns auf ein Wochenende zu bewegen, welches allem Anschein nach wieder eine Größe annimmt, von der wir vorher nicht annähernd ausgingen. Viele der Teilnehmer nahmen unser alljährliches  Angebot an und schlugen bereits eine Woche vor Beginn des 4. Ostblocktreffens ihre Zelte auf unserem Vereinsgelände auf. Das Wetter meinte es gut und erstmals seit 3 Jahren sollten wir bis zum Ende der Veranstaltung keinen Regen abbekommen.

Pünktlich um 16.30 Uhr starteten alle bis dahin angereisten Teilnehmer mit Ihren Fahrzeugen zu einer drei Stunden dauernden Ausfahrt in den Strandort Dierhagen auf der Halbinsel Darß. Es galt bis dorthin eine Strecke von knapp 25 km zurückzulegen. Für die Teilnehmer, für uns und für die zahlreichen Schaulustigen am Straßenrand war der Anblick dieses Fahrzeug-Korsos natürlich etwas ganz besonderes! Der Verkehr in und um Ribnitz kam zwar für kurze Zeit zum erliegen, aber das störte in diesem Moment sicher niemanden. Ein Fahrzeugaufkommen dieser Art haben viele der Anwesenden sicher vor 15 Jahren das letzte mal gesehen.

Um ca. 20.00 Uhr traf der Konvoi wieder auf unserem Vereinsgelände in Pütnitz ein. Der Abend ging bei Lagerfeuer und Benzingesprächen gemütlich zu Ende. Man war gespannt was uns alle am nächsten Tag erwarten würde.

Auch die im Vergleich zu den vergangenen drei Jahren vergrößerte Zeltplatzfläche wurde wieder gut ausgefüllt. In diesem Jahr konnten wir bereits auf 4 Zeltplätze, verteilt um die Ausstellungshallen, zurückgreifen. Um sich die Dimension einmal zu verdeutlichen - Auf unserem Vereinsgelände von ca. 120.000 Quadratmetern hatten wir für unsere Aktiven Teilnehmer in diesem Jahr knapp 14.000 Quadratmeter Zeltplatz und Stellfläche zur Verfügung. In jedem Fall war es unbeschreiblich. Wo man  auch hinsah, waren Zelte, Wohnwagen, Fahrzeuge und Menschen. Einige der Teilnehmer haben sich thematisch passend zu Ihrem Fahrzeug gekleidet. So konnte man an jeder Ecke Polizisten, Feuerwehrmänner oder auch den ein oder anderen Offizier ausmachen. Hier herrschte Betrieb wie in einem riesigen Ameisenhaufen.

Die Aufstellung der Kolonne war eine Herausforderung der ganz besonderen Art. Fast 180 Fahrzeuge aller Art mussten passend nach Fahrzeug-Kategorie aufgestellt werden. Bei den Motorrädern war dies noch recht übersichtlich. Bei den etwas größeren Exemplaren wurde es dann aber schon etwas schwieriger. Nichtsdestotrotz - Das Ergebnis hat für alle Mühen entschädigt !

Der Fahrzeug-Korso hatte eine Gesamtlänge von fast 1,5 Kilometern.

Punkt 10.30 Uhr setzte sich der riesige Konvoi zur großen Parade über das Vereinsgelände in Bewegung.  Unsere Museums-Freunde aus Sievertshagen führten mit Ihren Polizeifahrzeugen die Kolonne an. Ein fantastisches Bild wie sich Zweiräder, Pkw.s, LKW´s, Busse und Kettenfahrzeuge aneinanderreihen! Ein weiteres Highlight war der zeitgleiche Formationsflug der teilnehmenden Flugzeuge über das Vereinsgelände. Hunderte Fotoapparate und Videokameras standen nicht still, um für viele der Anwesenden ein wenig der Erinnerungen aus dem früheren Leben festzuhalten. Viele ältere Besucher und Teilnehmer zeigten, daß auch gestandene Herren dicht am Wasser gebaut haben können.

Nachdem diese wirklich eindrucksvolle Parade langsam Ihrem Ende zuging, wurden bereits alle Vorbereitungen getroffen, um mit diversen Technik-Programmen den Besuchern und Teilnehmern eine Menge Unterhaltung zu bieten und Wissenswertes über die Fahrzeuge näher zu bringen. Unser Haus-und-Hof-Moderator Hartmut sorgte für Unterhaltung und stellte dem Publikum diverse Fahrzeuge und ihre Besitzer vor.

Viele der stolzen Fahrzeugbesitzer standen dem Publikum direkt vor ihren Fahrzeugen Rede und Antwort. Ehemalige Besitzer solcher Fahrzeuge konnten nach langer Zeit wieder Blicke in den Innenraum oder unter die Motorhauben werfen und so alte Erinnerungen wachrütteln. Es wurde gefachsimpelt, Erfahrungen, Adressen und Telefonnummern ausgetauscht. Jeder bekam das, was er wollte, sei es materieller oder emotionaler Natur. Und so kam es, dass man ausnahmslos auf fröhliche Gesichter stieß.

Bei allen Attraktionen und Vorführungen konnte man eines ganz besonders beobachten - die Ausgelassenheit und Fröhlichkeit der Menschen. Alle waren nur aus einem Grund hier - der Liebe zur Ostblocktechnik, die an diesem Wochenende alle verband. Und diese Liebe zur Technik lebten sie. Männer und Frauen fielen in Ihre Vergangenheit zurück und der eine oder andere Spaß durfte dabei nicht fehlen.

Nachdem gegen 19 Uhr die letzten Tagesbesucher ihren Heimweg antraten, waren wir und unsere aktiven Teilnehmer unter uns. Es kehrte ein wenig Ruhe auf dem Gelände ein und es war an der Zeit zum nächsten Teil des Tages überzugehen. Für uns vom Verein ging es nun daran, die letzten Vorbereitungen für das Abendprogramm in Halle 3 zu treffen, welches die Teilnehmer etwas animieren und auch überraschen sollte. Musik lief, die Getränke und Verpflegungsstände vor Halle 3 waren gut besucht und auch die Plätze in der Halle wurden knapper. Anhand des Bühnenaufbaus und der diversen Vorbereitungen, ahnten einige schon, dass da noch etwas auf sie zukommen sollte. Gegen 21.30 Uhr eröffnete unser Vorsitzender Torsten die Veranstaltung mit einer Ansprache und der großen Sieger-Ehrung für die weitesten Anreisen in jeder Fahrzeug-Kategorie. Als Pokal diente ein gravierter Kolben samt Pleuel aus einem Ural  375D der wiederum auf einem wunderbar hergerichtetem Holzbrett befestigt war. Überreicht wurden diese Pokale, zur Freude der Gewinner, durch zwei gut aussehende junge Damen.

Der Sonntag begann wie auch der Samstag mit einem Frühstück für alle Teilnehmer. Man stärkte sich, um für den erneuten Ansturm der Tagesbesucher gerüstet zu sein. um 9.00 Uhr öffneten wir erneut die Tore. Knapp 2.000 Tagesbesucher kamen an diesem Tag. Auch für Sie standen die Räder und Ketten bis zum Abend nicht mehr still. Die Geländebahnen waren gut besucht. Hartmut, unser Moderator, unterhielt die Leute und die Flugzeuge luden wieder zu Rundflügen ein.

Da viele der Teilnehmer noch hunderte Kilometer Heimweg vor sich hatten, herrschte am Sonntag leider schon die allgemeine Aufbruchstimmung. Spätestens das ist dann der Moment, an dem man sich fragt : "Warum kann so ein Wochenende nicht noch einen Tag länger sein" oder "Kann das Jahr nicht ein wenig schneller vergehen, damit man nicht solange warten muß?".

Alles in allem war dieses Wochenende für uns aus dem Verein und hoffentlich auch für alle Teilnehmer und Tagesbesucher der absolute Kracher, so dass am Sonntagabend des 3. Juli für unsere gesamte Vereins-Crew schon feststand - Es kann nur eine Entscheidung geben,......

...wir werden die Arbeit auf uns nehmen und versuchen, im nächsten Jahr ein Ostblocktreffen mit mindestens den gleichen Ausmaßen auf die Beine zu stellen!

Wir freuen uns mit Euch auf das 5. Ostblocktreffen 2006 in Pütnitz!

Euer Technik-Verein Pütnitz

 

Treffen 2006

5. Ostblock-Fahrzeugtreffen 2006

Bilder des 5. Ostblock-Fahrzeugtreffen (30.Juni - 02. Juli 2006)

Das 5. Ostblock-Fahrzeugtreffen in Zahlen: 1.000 Aktive Teilnehmer, über 400 Fahrzeuge aller Kategorien, 15 Flugzeuge und 10.000 Tagesbesucher. Auf dieser Seite ist nur ein Bruchteil dessen zu sehen, was an diesem Wochenende auf dem Vereinsgelände des Technik-Verein Pütnitz zu sehen war.

 

Treffen 2007

6. Ostblock-Fahrzeugtreffen 2007

Bilder zum 6. Ostblock-Fahrzeugtreffen (04. Juli - 06. Juli 2007)

2.600 Aktive Teilnehmer, 700 Fahr- & Flugzeuge und 10.000 Tagesbesucher. Alleine an dem Fahrzeug-Korso nach Dierhagen (am Freitag- nachmittag) waren 300(!) Fahrzeuge beteiligt! Eine nicht enden wollende Kolonne und ein Highlight für jeden Technikfreund. Auf dieser Seite ist nur ein Teil dessen zu sehen, was an diesem Wochenende auf dem Vereinsgelände des Technik-Verein Pütnitz zu sehen war. Für einen Großteil der Bilder danken wir Silvia und Andreas Fritsche, Maik Kraft und Volker Dentel.

 

Bericht zum 6. Ostblock-Fahrzeugtreffen (06. Juli - 08. Juli 2007)

15.000 Besucher und etwa 2.000 aktive Teilnehmer - das ist die Bilanz des Ostblock-Fahrzeugtreffens 2007 in Pütnitz. Diese Zahlen sprechen für das enorme öffentliche Interesse an der Thematik schlechthin und vielleicht auch für den Spaß am Charakter dieser Veranstaltung.

Auf jeden Fall war die Veranstaltung wieder eine große Plattform für fast 2.000 Aktive, sich mit ihren Fahrzeugen einem breiten Publikum zu präsentieren, sich mit vielen Gleichgesinnten zu treffen und zu fachsimpeln, Ersatzteile, Zubehör oder Literatur zu finden und Spaß zu haben an der Ausfahrt am Freitagnachmittag, der großen Fahrzeug- und Flugzeug-Parade am Samstagvormittag und an allen anderen kleinen und großen Höhepunkten des Wochenendes.

Für die vielen Besucher war es vielleicht ein Stück lebendiger Geschichte, in das sie mit allen Sinnen eintauchen und dabei eigene Erinnerungen wach werden lassen konnten, oder es war für viele die erste Begegnung mit vielen interessanten technischen Entwicklungen aus dem ehemaligen Ostblock überhaupt.

Dabei bezog sich das "Internationale" nicht nur auf die Herkunft der historischen Fahr- und Flugzeuge, sondern auch auf die angereisten Aktiven und Besucher aus vielen Ländern ganz Europas. Und was ist das Interessanteste von allem? Vielleicht ist es die enorme Vielfalt der ausgestellten Fahr- und Flugzeuge, vom Fahrrad, Moped und Motorrad, über PKW, LKW, Traktoren und verschiedenste Geländefahrzeuge, über Busse, Panzer und Amphibienfahrzeuge bis hin zum größten Doppeldecker der Welt, der AN-2.

Und jeder respektiert den anderen und was er tut - nämlich einen großen Beitrag leisten zur Erhaltung eines Stücks technischen Kulturgutes. Dieses Anliegen verbindet sie alle, und nicht immer wird es einem dabei leicht gemacht.

Aber wenn der Enthusiasmus ins Spiel kommt, dann gibt es den Erfolg, den wir auf der Veranstaltung an vielen hundert interessanten und schönen Exemplaren historischer Technik bewundern konnten.

Viele hundert fleißige Helfer waren übrigens im Hintergrund damit beschäftigt, den gewaltigen Ansturm an Teilnehmern und Gästen möglichst reibungslos zu bewältigen, damit sich alle wohlfühlen und auf ihre Interessen konzentrieren konnten.

Jeder sollte allerdings auch verstehen, dass es bei solch einer großen Veranstaltung ein paar Spielregeln geben muß, die den reibungslosen Verlauf überhaupt erst ermöglichen und im Interesse von Ordnung und Sicherheit notwendig sind.

Leider gab es in diesem Jahr einige, die zur Einhaltung der Spielregeln offenbar nicht bereit oder nach zu heftigem Alkoholgenuß nicht mehr in der Lage waren. Das war dann auch der Grund dafür, daß wir uns gezwungen sahen, die Abendveranstaltung am Samstag etwas früher als geplant abzubrechen.

Wir hoffen dabei auf das Verständnis all derjenigen, die gerne noch für ein oder zwei Stunden gemütlich zusammengesessen hätten, denen wir aber in der Situation am Samstagabend keine umfassenden Informationen mehr zukommen lassen konnten.

Allen anderen sei gesagt, sich sehr gründlich zu überlegen, mit welchem Ziel sie nach Pütnitz fahren.

Wir werden jedenfalls von uns aus noch konsequenter darauf achten, dass nicht einige wenige durch ihr unkameradschaftliches Verhalten den familiären und friedlichen Charakter unserer Veranstaltung stören.

Das gilt insbesondere auch für alle diejenigen, die Ostblock- mit Ostfront-Treffen verwechseln. Wir sagen an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich, daß alles, was nicht zum klassischen Verständnis des ehemaligen Ostblocks gehört und das Erscheinungsbild unserer Veranstaltung dahingehend verändert, bei uns grundsätzlich nicht erwünscht ist und beim nächsten Ostblock-Fahrzeugtreffen nicht mehr zur Teilnahme zugelassen wird.

 

Treffen 2008

7. Ostblock-Fahrzeugtreffen 2008

Bilder zum 7. Ostblock-Fahrzeugtreffen (04. Juli - 06. Juli 2008)

Das 7. Ostblock-Fahrzeugtreffen in Zahlen: 2.600 Aktive Teilnehmer, 700 Fahr- & Flugzeuge und 10.000 Tagesbesucher. Alleine an dem Fahrzeug-Korso nach Dierhagen (am Freitag Nachmittag) waren 300(!) Fahrzeuge beteiligt! Eine nicht enden wollende Kolonne und ein Highlight für jeden Technikfreund. Auf dieser Seite ist nur ein Teil dessen zu sehen, was an diesem Wochenende auf dem Vereinsgelände des Technik-Verein Pütnitz zu sehen war. Für einen Großteil der Bilder danken wir Silvia und Andreas Fritsche, Maik Kraft und Volker Dentel.

 

Treffen 2009

8. Internationalen Ostblock-Fahrzeugtreffen 2009

Impressionen vom Treffen

 

Treffen 2010

9. Internationales Ostblock-Fahrzeugtreffen 2010

 

Treffen 2011

10. Internationale Ostblockfahrzeugtreffen 2011

vom 01. Juli 2011 bis 03. Juli 2011 war wieder ein voller Erfolg. Über 4000 aktive Teilnehmer aus 13 Nationen folgten mit 1488 historischen Fahrzeugen der Einladung des Technikverein Pütnitz e.V.. An der bereits traditionellen Ausfahrt in das Ostseebad Dierhagen am Freitag beteiligten sich 377 Fahrzeuge und damit 98 mehr als im Jahr davor. Begleitet wurde der Autokorso in diesem Jahr vom Medienpartner Antenne MV. Anwohner wie auch Urlauber nutzten die Gelegenheit, die Fahrzeuge zu bestaunen und Torsten Meier begrüßte alle Teilnehmer. Benzingespräche und Lagerfeuer am Abend rundeten diesen Tag.

Einzig das Wetter schien alle Beteiligten auf eine harte Probe stellen zu wollen. So regnete es am Samstag nahezu ohne Pause. Das umfangreiche und leckere Frühstück sorgte bei den Teilnehmern trotzdessen für gute Laune. Doch Teilnehmer und Tagesgäste zeigten sich ebenso robust wie die Technik aus dem ehemaligen Ostblock, so dass den ganzen Tag ein reges Treiben herrschte. Auch das Team und zahlreiche ehrenamtliche Helfer setzten alles daran, trotz des suboptimalen Wetters ein Erlebnis aus diesem Tag zu machen. Das Feuerwehrmuseum Bad Doberan präsentierte einige seiner Schätze und zeigte die beliebte Löschaktion an einem Fahrzeug und den Rest erledigte wie gehabt die BAT. Ebenso kam der Brückenlegepanzer BLG 60 zum Einsatz. Aufgrund der schlechten Sicht mussten jedoch die 8 eigens angereisten Piloten mit ihren Flugzeugen am Boden bleiben.

Am Abend folgte wie immer die Prämierung der weitesten Anreise in den jeweiligen Kategorien. Anlässlich des 10. Internationalen Ostblock-Fahrzeugtreffens spielte dann eine Live-Band und sorgte ordentlich für Stimmung. Aufgrund des ohnehin feuchten Wetters verzichtete man dieses Jahr auf die Wasserorgel. Auf ein Lichtspiel wurde trotzdem nicht verzichtet. Eine Lasershow begeisterte die feiernde Menge und das Feuerwerk, welches das krönende Ende des Programms darstellte, erfreute das Auge.

Am Sonntag – glücklicherweise regenfrei, aber trotzdem grau und diesig – ließ man das Treffen entspannt ausklingen. Leider ließ es die Sicht wieder nicht zu, dass die Flugzeuge den Himmel erklommen. Den Tagesbesuchern zeigte Torsten Meier mit dem SIL 135, wie erstaunlich schnell und agil sich dieses Fahrzeug  durch unwegsames Gelände bewegen kann. Am Ende dieses Tages stieg dann doch noch ein Flugzeug in den Himmel auf. Allerdings nur, um den Heimweg anzutreten. Auch die meisten Teilnehmer traten den Weg nach Hause an und man freut sich bereits auf das 11. Internationale Ostblockfahrzeugtreffen. Dann hoffentlich mit besserem Wetter.